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9 Jahre Chai und rasante Rikshaw-Fahrten

Inspiriert von der Liebe zu Kulturen. Natur und dem Fremden.

Der langjährigen Idee einen Laden mit der bunten Pracht fremder Kulturen zu eröffnen, hauchte ich während meiner Reise nach Indien 2009 erstes Leben ein. Für ein soziales “Women Empowerment” Projekt angereist und voller Tatendrang führte die abenteuerliche Reise durch die Weiten Indiens.

Der Rausch von Farben faszinierte dabei, ebenso wie das einfache Leben. Die Freundlichkeit, fremden Gerüche und Geschmäcker betörten die Sinne. Nach reiflicher Überlegung war der Entschluss gefasst, den langjährigen Traum zu verwirklichen und einen Hauch dieser faszinierenden Vielfalt nach Hause zu tragen.

Durch die Arbeit im Projekt desillusioniert von großen NGOs, begab ich mich auf eigene Faust durch den Sub-Kontinent und tauchte dabei immer tiefer in die Kultur und Sprache ein.

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Das Leben und die Arbeit in Indien ist nicht immer leicht. Doch die Arbeit gemeinsam mit den Menschen vor Ort öffnet Türen in eine andere Welt und gibt tiefe Einblicke in die Kultur. Durch den gemeinsamen Alltag wird die Erlebnis- und Arbeitswelt Indiens‘ greifbar. Immer wieder stellen Gespräche und Alltags-Situationen Wegweiser zu kulturell angepassten Lösungswegen in den Raum.

In den letzten 9 Jahren wuchs das Netzwerk, neue Orte mischten sich dazu und viele neue Gesichter kamen zum Laden hinzu. Es entstanden einige enge Freundschaften, begleitet von unzähligen Litern Chai und Gelächter. Viele unserer Produkte erzählen Geschichten von Masala und Begegnungen in fernen Ländern. Ich verbringe seit 2009 mehrere Monate des Jahres bei meinen Schneidern und Händlern um gemeinsam die Designs zu planen, Stoffe auszuwählen und den fairen Handel zu sichern. So können eure neuen Lieblingsteile in Ruhe und ohne angetriebene Eile entstehen. 

Der Kulturaustausch und das herzliche Miteinander stehen an erster Stelle und sind Leitfaden unserer Nomadic Affairs.

Indien. Jeder neue Moment unerwartet, voller Staunen, Überraschungen und tiefen Erkenntnissen über das Seiende, das Werdende, das Vergangene. Ein Augenschlag und tiefes Innehalten vor dem nächsten Atemzug. Eine Reise in die Fremde, die zugleich eine Reise zu mir selbst wurde. Ein pulsierender Ruhepol inmitten des Irdischen Chaos.