Faire Mode ist möglich

Die richtige Manufaktur zu finden ähnelt ein wenig der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Bis ich mein Netzwerk aus Schneidern, Stoff-Lieferanten, Exporteuren und sicheren Transportwegen innerhalb des Landes aufgebaut hatte, sind einige Jahre vergangen und so mancher Lieblings-Rikshaw Fahrer schon in Rente gegangen.

Bei meinen regelmäßigen Besuchen in den Schneidereien achte ich stark auf das allgemeine Arbeitsklima. Wird gelacht, machen die Mitarbeiter einen zufriedenen Eindruck. Wie sind sie gekleidet? Wie verhalten sie sich dem Chef gegenüber? Wird zusammen gegessen?

Neben der Einhaltung der Menschenrechte sind mir freundliche und herzliche Arbeitsverhältnisse wichtig. Wenn in einer Schneiderei Platz ist, Klimaanlagen installiert und die Mitarbeiter neben dem Rattern der Maschinen ein Pläuschen halten, sind wir bei dem angekommen, was ich mir als Status Quo in der Textil-Branche wünsche.

Fairfashion Deutschland

Wenn meine Schneider und Händler nach mehreren Monaten Arbeit und Schwitzen happy „Namaste. See you soon“ rufen und und ihr einige Wochen später mit strahlenden Augen unsere neusten Kreationen bewundert, geht einem einfach das Herz auf. Die Schätze erzählen so viele Geschichten.. Nomadic Affairs ♥

Was kannst du tun?

Unterschreibe das Manifest der Fashion Revolution und/oder fordere Unternehmen aktiv mit der #whomademyclothes Kampagne auf ihre Produzenten zu veröffentlichen und die Produktionswege transparenter zu gestalten.

Buy fair & social!

Fashion Revolution Manifest

#Whomademyclothes Kampagne Instagram

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